Was ist neu
Die größte Änderung betrifft den Warenfluss auf Transportstrecken. Bis heute fuhr eine Strecke nur das, was am Ziel verbraucht wurde. Hing an der Entladestation von Fabrik B noch nichts, pendelte sich der Rundkurs bei null ein, es kam nichts an, und Fabrik A beschwerte sich, sie produziere mehr, als die Strecke transportieren könne – was nicht stimmte, die Strecke war gar nicht der Engpass.
Jetzt nimmt eine Strecke alles mit, was die Ladefabrik anbietet, begrenzt nur durch die
Waggonkapazität. Was die Empfängerfabrik nicht verbraucht, steht als surplus an der Entladezeile –
eine Information, kein Fehler. Und die gelieferte Menge geht als Quelle mit fester Rate in die
Rechnung der Empfängerfabrik ein. Hängt hinter einer Entladestation ein Kohlekraftwerk auf
„automatisch“, richtet es sich nach der Kohle, die tatsächlich ankommt, statt auf ewig bei null zu
stehen. Eine von Hand eingetragene Menge bleibt eine Obergrenze.
Zweitens: Maschinen in der Sackgasse laufen jetzt. Eine Raffinerie auf „automatisch“, versorgt von einem automatischen Wasser-Extraktor, rechnete bisher 0 pro Minute – ein Produkt ohne Abnehmer gab der Rechnung keinen Grund, überhaupt etwas herzustellen. Formal vertretbar, in der Praxis unbrauchbar: Man baut erst die Förderung und dann den Abnehmer. Maschinen ohne erreichbaren Abnehmer werden jetzt trotzdem ausgelegt.
Ebenfalls neu: Der Hochlader für das Dimensionale Depot ist ein Verbraucher, kein Durchlauflager. Im Spiel hat er einen Bandeingang und keinen Ausgang. Er nimmt jetzt an, was ankommt, gedeckelt auf 240 pro Minute je Hochlader, und eine Übersichtskarte zeigt echte Zahlen je Gegenstand. Wer bisher ein Band durch ein Depot zu dahinterliegenden Maschinen geführt hat, schließt diese bitte direkt an – das Depot gibt nichts mehr weiter.
Zahlenfelder im Planer nehmen jetzt Rechenausdrücke: Tippt 4*4,5 in Übertaktung oder Maschinenzahl,
und es wird beim Verlassen des Feldes ausgerechnet. Kopieren, Ausschneiden, Einfügen und Duplizieren
gehen im Planer mit den üblichen Kürzeln, auch über Fabriken hinweg. Auf der Karte schaltet C den
Verbinden-Modus, und Knoten-Einstellungen lassen sich von einem Knoten auf den nächsten kopieren.
Warum wir das geändert haben
Leute stießen auf Zahlen, die sich unter ihnen änderten, und schlossen daraus, die Seite sei kaputt statt jung. Deshalb begrüßt euch beim ersten Besuch jetzt ein kurzer Hinweis, dass dies eine Beta ist. Das sagt man einmal, vorne, und geht dann aus dem Weg.
Eine Folge der Streckenänderung solltet ihr kennen: Der Plan einer Fabrik hängt jetzt daran, was ihr Lieferant liefert. Ändert ihr die Produktion in A, sind die gespeicherten Zahlen von B veraltet, bis ihr B öffnet. Der Halt sagt das auch.