Förderbänder
| Stufe | Gegenstände/min | m/s | Faktor zur Vorstufe | Baukosten je Abschnitt (bis 56 m: ≈ 0,5 je m) | Freischaltung |
|---|---|---|---|---|---|
| 60 | 1,2 | – | Eisenplatte | Tier 0 – HUB-Upgrade 4 | |
| 120 | 2,4 | ×2 | Verstärkte Eisenplatte | Tier 2 – Logistik Mk.2 | |
| 270 | 5,4 | ×2,25 | Stahlträger | Tier 4 – Logistik Mk.3 | |
| 480 | 9,6 | ×1,78 | Stahlbetonträger | Tier 5 – Logistik Mk.4 | |
| 780 | 15,6 | ×1,625 | Alclad-Aluminiumblech | Tier 7 – Logistik Mk.5 | |
| 1 200 | 24 | ×1,54 | Ficsit-Trigon + Zeitkristall | Tier 9 – Spitzeneffizienz |
- Abschnitt 0,5–56 m (7 Fundamente), kleinster Kurvenradius 2 m, maximale Steigung 35°; steigen und kurven gleichzeitig geht nicht. Der erste Rastpunkt ist der Eingang, der zweite der Ausgang; die Richtung lässt sich nachträglich nicht umkehren, die Stufe aber an Ort und Stelle hoch- oder herabstufen (die Materialdifferenz wird verrechnet).
- Gegenstände bleiben am Bandende stehen (sie fallen nicht herunter); auf Bändern gibt es keine Stapel. Bänder ziehen aus dem Ausgangsfach eines Gebäudes und schieben in dessen Eingangsfach, wenn der Gegenstand angenommen wird.
- Bänder bewegen stehende Spieler mit Bandgeschwindigkeit (Mk.6 24 m/s = 86,4 km/h); wer mit Exoskelett auf einem Mk.6 läuft, kommt auf 135 km/h.
- Bänder, die durch Gebäude führen, müssen nach den Gebäuden gebaut werden („Encroaching other's clearance“).
Förderlifte
Gleicher Durchsatz wie das Band derselben Stufe; Kosten 2× das Material (≈ 1 je m); Höhe 4–48 m je Lift in 1-m-Schritten, verkettbar; unbegrenzt zwischen zwei Lift-Bodendurchführungen. Seit 1.1 lassen sich Splitter und Fusionatoren an Eingang, Ausgang und jeder Zwischenstelle eines Lifts anbringen.
Splitter und Fusionatoren
| Gebäude | Ein / aus | Interner Puffer | Freischaltung |
|---|---|---|---|
| Förderbandsplitter | 1 → bis zu 3 | 9 Gegenstände | Tier 1 – Logistik |
| Förderband-Fusionator | bis zu 3 → 1 | 1 Gegenstand | Tier 1 – Logistik |
| 1 → 3 mit je 1 Regel | 9 (2 werden bei einer Overflow-Regel zurückgehalten) | MAM Caterium – Intelligenter Splitter (10 KI-Begrenzer, 50 verstärkte Eisenplatten) | |
| Programmierbarer Splitter | 1 → 3 mit mehreren Regeln, max. 64 insgesamt | 9 | MAM Caterium – Programmierbarer Splitter (100 KI-Begrenzer, 50 Computer, 50 schwere modulare Rahmen) |
| Prioritätsfusion (1.1) | 3 → 1 mit niedriger/mittlerer/hoher Priorität je Eingang | 1 | MAM Quarz – Materialresonanz-Prüfung (15 Quarzoszillatoren, 100 verstärkte Eisenplatten) |
- Splitter verteilen reihum; blockierte Ausgänge werden übersprungen (nichts geht verloren) → exakt 1:n, solange nichts blockiert. Interne Verarbeitung 2 000/min (mehr als ein Mk.6). Splitter und Fusionatoren lassen sich nicht direkt an Gebäudeanschlüsse setzen, wohl aber an beide Enden eines Lifts und auf bestehende gerade Bänder; stapelbar in 2-m-Schritten.
- Regeln des intelligenten Splitters: Any, None, Any Undefined (nur Gegenstände ohne eigene Regel), Overflow (nur wenn kein anderer Ausgang den Gegenstand nehmen kann; mehrere Overflow-Ausgänge teilen sich gleichmäßig) oder ein bestimmter Gegenstand. Programmierbare Splitter erlauben mehrere Gegenstände je Ausgang, aber keine Verhältnisaufteilung. Typische Einsätze: Overflow → AWESOME-Schredder, Sortieren gemischter („Sushi“-)Bänder, Druckentlastung in Bandschleifen.
- Ein Fusionator nimmt reihum von allen belegten Eingängen; die Bandstufe spielt keine Rolle. Eine Prioritätsfusion bedient ausschließlich die höchste belegte Priorität (etwa lokale 400/min vor einem Import von 80/min).
Manifold gegen Balancer
- Manifold (Splitter in Reihe): kompakt und erweiterbar; die vorderen Maschinen füllen sich zuerst, die hinteren warten; nach der Anlaufzeit laufen alle mit 100 %, solange Zufuhr ≥ Bedarf ist und das Band die Kapazität hat. Die Füllzeit vorher ausrechnen oder mit einem Somersloop bzw. Übertakten verkürzen.
- Lastverteiler (exakt 1:n): Splitter verschachteln; 1:2^a·3^b direkt (2, 3, 4, 6, 8, 9, 12, 18, 24, 27 …); andere Werte, indem ein Ausgang zurückgeführt wird (1:5 aus 1:6, 1:7 aus 1:8, 1:11 aus 1:12, 1:13 aus 1:16 mit 3 zurückgeführten Ausgängen, 1:17 aus 1:18; 1:10 = 2 × 1:5, 1:14 = 2 × 1:7, 1:15 = 1:5 → 1:3). Rückführungen kosten Bandkapazität.
- Band-Balancer (n:m): mehrere Lastverteiler verschränken; immer erst splitten, dann fusionieren, und nie die Kapazität eines Bandabschnitts überschreiten. Beispiele 2:2, 3:3, 4:4 = 2:2 flach → 2:2 senkrecht → 2:2 flach; 6:6 = 3:3 → 2:2; 9:9 = 3:3 → 3:3 → 3:3.
- Empfehlung: Balancer nach Möglichkeit vermeiden (Platz); lieber Manifolds, modulare Bauten (Schrauben und Turbodraht vor Ort herstellen) und 1:1-Paarungen. Siehe Bauverhältnisse & Manifolds.
Lager als Puffer
Lagercontainer 24 Fächer (1 Ein-/1 Ausgang, 5 × 11 × 4 m), industrieller Lagercontainer 48 Fächer (2 Ein-/2 Ausgänge, 5 × 11 × 8 m); stapelbar, Leitern an der Seite; die Ausgabe ist LIFO; der industrielle Container bevorzugt das zuerst gebaute Ausgangsband (kein Ausgleich). Container begrenzen den Durchsatz nicht.
Rohre
Flüssigkeiten werden in m³ gemessen; Rezepte und Extraktoren in m³/min (die Rohdaten des Spiels in Litern: 1 000 L = 1 m³). Flüssigkeiten lassen sich nicht schreddern und weder auf Bändern noch in gewöhnlichen Güterwagen transportieren – nur durch Rohre, in Flüssigkeits-Güterwagen (2 400 m³ seit 1.2), abgefüllt (Umfüllanlage) oder als abgefüllte Gegenstände per Drohne oder Lkw.
| Gebäude | Kennzahl | Strom (MW) | Freischaltung |
|---|---|---|---|
| 300 m³/min | – | Tier 3 – Kohleenergie | |
| 600 m³/min | – | Tier 6 – Pipelinetechnik Mk.2 | |
| Förderhöhe 20 m (real ≈ 22 m) | 4 | Tier 3 – Kohleenergie | |
| Förderhöhe 50 m (real ≈ 55 m) | 8 | Tier 6 – Pipelinetechnik Mk.2 | |
| Flüssigkeitsspeicher | 400 m³, Förderhöhe 8 m bei vollem Speicher | – | Tier 3 – Kohleenergie |
| Industrieller Flüssigkeitsspeicher | 2 400 m³, Förderhöhe 12 m bei vollem Speicher | – | Tier 5 – Petrolenergie |
| Ventil | Durchfluss 0–600 m³/min einstellbar, in eine Richtung | – | Tier 5 – Ölaufbereitung |
| Pipeline-Kreuzung / T-Kreuzung (1.2) | 4 / 3 Anschlüsse | – | Tier 3 – Kohleenergie |
Rohre fassen etwa 1,3 m³ je Meter (Wiki: 1,327 m³/m). Ein waagrechtes Rohr braucht ≈ 1,2–1,5 m Förderhöhe, um vollständig voll zu werden. Eine Kreuzung teilt gleichmäßig auf die offenen Ausgänge auf; Rückfluss ist normal.
Förderhöhe
Die Förderhöhe ist die Höhe in Metern, die eine Quelle die Flüssigkeit hinaufdrücken kann, gemessen ab der Oberkante der Quelle oder Pumpe. Liegt ein Rohr höher als Quelle + Förderhöhe → kein Durchfluss. Bergab und waagrecht braucht es keine Pumpe; die waagrechte Länge ist unbegrenzt, solange die Durchsatzgrenze nicht erreicht wird.
| Gebäude | Empfohlen (m) | Tatsächlich (m) | Maximum (m) |
|---|---|---|---|
| Pipeline-Pumpe Mk.1 (4 MW) | 20 | 22 | 23 |
| Pipeline-Pumpe Mk.2 (8 MW) | 50 | 55 | 57 |
| Wasserextraktor, Ölpumpe | 10 | 12 | 13 |
| Raffinerie, Umfüllanlage, Mixer, Quellenextraktor | 10 | 11 | 13 |
| Flüssigkeitsspeicher / industrieller Flüssigkeitsspeicher (voll) | 8 / 12 | 8 / 12 | 8 / 12 |
| Frachtplattform für Flüssigkeiten (unterer / oberer Anschluss) | 10 | 11 | 13 |
- Förderhöhe addiert sich nicht über hintereinander geschaltete Pumpen: Die zweite Pumpe muss innerhalb der Förderhöhe der ersten stehen und liefert dann ihre eigene Förderhöhe ab ihrer Position (Abstand ≤ 20 m bzw. 50 m Höhe). Pumpen setzen die Förderhöhe auch bei höherem Vordruck auf 20/50 m zurück; eine stromlose Pumpe wirkt als Rückschlagventil mit 0 m.
- Förderhöhe wird nur über vollständig gefüllte Abschnitte weitergegeben; ein Abschnitt braucht Förderhöhe in Höhe seiner senkrechten Länge. Oberhalb des Werts „tatsächlich“ bricht der Durchfluss abrupt ein, ≈ 2 m höher ist er null. Die Förderhöhe ist unabhängig vom Durchfluss; Gase ignorieren sie.
- Kreuzungen: Beim Aufteilen bekommt jeder Ausgang die volle Förderhöhe des Eingangs (nur der Durchfluss wird geteilt); beim Zusammenführen übernimmt das ganze Netz die höchste Förderhöhe aller Quellen (ein hoch platzierter, voller Flüssigkeitsspeicher „hebt“ tiefer liegende Wasserextraktoren ohne Pumpen). Eine Kreuzung hat keine Durchflussgrenze (2 × Mk.2 hinein → 1 200 m³/min), lässt sich aber nicht direkt an Gebäudeanschlüsse setzen.
- Pumpen und Ventile sind Rückschlagventile (Durchfluss nur in Pfeilrichtung). Ein Ventil blockiert die Förderhöhe nicht (auch bei Grenzwert 0). Direkt auf Rohre gesetzte Pumpen, Ventile und Kreuzungen können ≈ 1 m³/min kosten.
Schwappen und Manifold-Regeln
- Ein Rohr-Manifold nie über der Kapazität planen: Gesamtbedarf ≤ 300 (Mk.1) bzw. 600 (Mk.2) m³/min und Zufuhr ≥ Bedarf; idealerweise leicht überversorgt (z. B. 3 Wasserextraktoren = 360 für 8 Kohlegeneratoren = 360 → besser 2 Rohre mit je 4 Generatoren, oder Mk.2).
- Das Manifold vollständig füllen, bevor die Produktion startet (Verbraucher pausieren oder ein Ventil einsetzen), sonst hungern die hinteren Verbraucher dauerhaft.
- Kreuzungen so setzen, dass keine Sackgassen entstehen; Rückfluss („Schwappen“) in Sackgassen ist normal, kann Verbraucher aber kurz unterversorgen → ein Puffer oder Ventil vor empfindliche Verbraucher (Kraftwerke).
- Volle Flüssigkeitsausgänge legen eine Maschine still (Deadlock). Nebenprodukte (Schwerölrückstand, Wasser aus Aluminiumschrott, Dunkle-Materie-Rückstand) müssen immer abfließen: weiterverarbeiten, Umfüllanlage + Schredder oder eine Schleife mit Ventil.
- Ein Rohr führt eine Flüssigkeit; Mischen blockiert das Rohr (mit „Flush“ zurücksetzen).
- Rückwasser (z. B. gibt Aluminiumschrott 120 m³ Wasser je 240 Aluminiumoxid zurück) über Ventil + Zusammenführung in die Zufuhr geben; das Ventil verhindert den Rückfluss in die Raffinerie.
- Ein Manifold mit vielen Kreuzungen kann sich am Ende stauen, obwohl kein Abschnitt gesättigt ist (Mk.2 praktisch < 450 m³/min) → die Zufuhr aufteilen und von beiden Enden einspeisen (Rückführung). Verbraucher priorisieren, indem die wichtigen direkt angeschlossen werden und die übrigen hinter einem 10-m-Steigrohr.
Typische Flüssigkeitsverhältnisse
| Kette | Verhältnis |
|---|---|
| Kohleenergie | 3 Wasserextraktoren : 8 Kohlegeneratoren (360 m³/min) |
| Atomkraft | 2 Wasserextraktoren : 1 Atomkraftwerk (240 m³/min) |
| Aluminiumoxidlösung (Raffinerie) | 1 Raffinerie braucht 180 m³/min Wasser + 120 Bauxit → 120 m³ Aluminiumoxid + 50 Quarzsand; 1,5 Wasserextraktoren je Raffinerie |
| Aluminiumschrott | 240 m³ Aluminiumoxid/min je Raffinerie (= 2 Aluminiumoxid-Raffinerien) + 120 Kohle → 360 Schrott + 120 m³ Wasser zurück |
| Treibstoff | 1 Raffinerie Treibstoff (60 m³ Rohöl → 40 m³ Treibstoff) : 2 Treibstoffgeneratoren |
| Kunststoff / Gummi | je 30 m³ Rohöl/min → 20 Stück + 10/20 m³ Schwerölrückstand |
| Rohr Mk.1 (300) | 2,5 Wasserextraktoren, 5 unreine / 2,5 normale / 1,25 reine Ölpumpen, 6,67 Kohlegeneratoren |
| Rohr Mk.2 (600) | 5 Wasserextraktoren, 1 reine Ölpumpe bei 250 %, 2,5 Atomkraftwerke |
Die 15 Flüssigkeiten: flüssig Wasser, Rohöl, Schwerölrückstand, Treibstoff, Turbotreibstoff, Flüssiger Biotreibstoff, Aluminiumoxidlösung, Schwefelsäure, Gelöster Quarzsand (nicht abfüllbar), Salpetersäure; gasförmig (keine Förderhöhe, keine Pumpen) Stickstoffgas, Raketentreibstoff, Ionisierter Treibstoff, Angeregte Photonische Materie und Dunkle-Materie-Rückstand (nicht abfüllbar). Abgefülltes Stickstoffgas komprimiert 4×, abgefüllter Raketen- und Ionisierter Treibstoff 2× für den Transport per Zug oder Drohne.
In diesem Planer öffnet ein Klick auf eine Kante im Fabrikgraphen das Panel Transport – es zeigt, wie viele Bänder oder Rohre welcher Stufe der Fluss braucht (SatisfactoryBase benutzen).